Sascha Klupp: Neue zeitgemäße Ansprüche bei Wohnimmobilien

Sascha Klupp: Neue zeitgemäße Ansprüche bei Wohnimmobilien

Es ist wichtig zu verstehen, was Menschen bewegt und welche Visionen sie an Wohnimmobilien jetzt, aber auch in der Zukunft haben. Durch dieses Verständnis kann man langfristige Entwicklungen ableiten. 

Einfluss der Individualisierung 

Wenn es um das Wohnen geht, wird es klar, dass es Spannungsfelder zwischen dem Wunsch nach Sicherheit und dem Bedürfnis nach individueller Selbstverwirklichung gibt. Dem modernen Menschen des 21. Jahrhunderts reicht es nicht mehr aus, ein einfaches Dach auf dem Kopf zu haben. Der Wohnraum soll begeistern und die Lebensqualität soll wahrnehmbar bzw. fassbar gemacht werden. Noch dazu soll aber auch ein Ort geschaffen werden, den man als Rückzugsort nutzen kann. Auch der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter. Deshalb spielen Themen wie Flexibilität und die Multifunktionalität einer Immobilie eine immer wichtigere Rolle.

Aus diesem Grund muss sich mit der sozioökonomischen Entwicklung und den verschiedenen Rahmenbedingungen auf dem Immobilienmarkt auseinandergesetzt werden.

Durch den Trend der Individualisierung gibt es eine große Zahl an Lebensstilen, die gleichzeitig existieren. Minimalisten versuchen beispielsweise mit so wenig Gütern und wie möglich auszukommen. Ein anderer wiederum versucht, mit seinem Lebensstil der Natur nur das zu entnehmen, was er ihr auch wieder zurückgeben kann. Durch die Vielzahl an Kulturen entwickeln sich neue Lebens- und auch Wohnkonzepte. Diese haben zum Ziel die Familie, die Freizeit und den Beruf miteinander zu vereinen.

Immobilienkonzepte werden in Frage gestellt

Es ist zu beobachten, dass mit steigendem Bildungsniveau auch die Ansprüche an Wohnimmobilien höher werden. Zudem ist auch erwähnenswert, dass neben den veränderten Präferenzen auch die technologischen Möglichkeiten des Wohnens nachhaltig verändert werden. Durch neuste Erfindungen, wie dem Smart Home, kann allein über Sprachsteuerung fast das komplette Haus gelenkt werden. Dies sollen den Komfort in der eigenen Immobilie steigern.

Klassische Immobilienkonzepte werden überholt oder angepasst. In der Stadt Freiburg wird nun ein neues Konzept in Gange gesetzt, bei dem ältere und jüngere Menschen zusammenwohnen. Die älteren gewähren den Wohnraum, währenddessen die jüngeren diese im Gegenzug tatkräftig in ihrem Lebensalltag unterstützen. Dieses Beispiel zeigt, dass im demographischen Wandel und in der Verstädterung durchaus auch Chancen mit einer sozialen Komponente liegen könnte.

Altersgerechtes Wohnen wird durch die Alterung der Gesellschaft in den Mittelpunkt gerückt. Intelligente Wohnkonzepte werden die Antwort auf den Mangel in Großstädten sein.

Risiken in der Investition von Wohnimmobilien

Für den Immobilienmarkt bedeutet diese Veränderung, dass es auf der einen Seite zu mehr Risiken kommen kann. Die Auswahl, aber auch die Gestaltung von Wohnimmobilien werden immer zentraler. Dies lässt eine unabhängige Profiberatung unabdingbar werden. Oft sind Laien nämlich nicht in der Lage alle Faktoren und Entwicklungen ganzheitlich in ihren Zusammenhängen zu erfassen. Verwaltungsgesellschaften müssen sich auch mit neuen Aufgaben und den verschiedenen Kundenbedürfnissen auseinandersetzen.

Wer in eine Immobilie investieren möchte, muss sich im Klaren sein, dass diese auch des Öfteren renoviert werden muss. Denn es muss buchstäblich Raum für zukünftige Entwicklungen gelassen werden, damit die Investition von nachhaltiger Natur ist.

Am wichtigsten ist bei einer Investitionsentscheidung, dass die Bedürfnisse der wichtigsten Zielgruppen genau definiert sind. Denn nur so kann man darauf eingehen und diese zum eigenen Vorteil nutzen.



5 thoughts on “Sascha Klupp: Neue zeitgemäße Ansprüche bei Wohnimmobilien”

    • In Zehlendorf haben wir im letzten Jahr ein Anstieg von rund 2% zu vermerken. Nach dem Boom der (Ost-)City, erlebt die (West-)City ein neues hoch. Die Bau-Situation, gerade am Kudamm, zeigt, das dieser Bereich um Zehlendorf, Schöneberg und Charlottenburg wieder sehr interessant geworden ist. Tendenz daher noch weiter steigend. Neue Büro-, Hotel-, Gewerbe- und Wohnimmobilien sind entstanden und werden vorerst für einen anhaltenden Boom sorgen. Berlin bleibt innerhalb Deutschlands Zuwanderungsziel Nummer eins, weshalb eine Entspannung in zentralen Lagen nicht erfolgen wird.

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